Conn

Conn, Conn Cétchathach, irischer König, der von 123–157 regiert haben soll und von dessen Geburt bereits Wunderdinge berichtet wurden, so z.B. dass er die zerstrittenen irischen Reiche einmal alle in seiner Hand vereinigen werde. Als er eines Tages auf der Mauer seiner Burg Tara auf einen bestimmten Stein trat, gab dieser mehrere Laute von sich. Die gelehrten Dichter, die Fílid, erklärten ihm, dass dies der „Krönungsstein“ > Lia Fáil sei, der Schreie in der Zahl ausstoße, wie C.s Nachkommen auf seiner Burg regieren würden.

Lit.: Holzapfel, Otto: Lexikon der abendländischen Mythologie. Freiburg: Herder, 2002.

 

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 3