Conley Case

Conley Case, klassischer Fall, der häufig zur Stützung der Fortlebenshypothese angeführt wird.
1891 verstarb in Iowa der Bauer Michael Conley in einiger Entfernung von seinem Haus. Bevor man den Leichnam nach Hause brachte, befreite man ihn im Leichenschauhaus noch von seinen schmutzigen Kleidern. Bei seiner Ankunft wurde eine seiner Töchter ohnmächtig. Als sie wieder zu sich kam, fragte sie, wo das Gewand des Vaters geblieben sei. Er sei ihr soeben erschienen und habe mitgeteilt, dass er nach dem Verlassen des Hauses eine große Rolle Geldscheine mit einem Stück ihres roten Kleides in sein graues Oberhemd eingenäht habe und dass das Geld noch dort sei.
Man suchte nach den Kleidern und fand sie noch im Leichenschauhaus. Beim Durchsuchen des grauen Hemdes entdeckte man die Geldscheine, eingenäht mit einem Stück roten Stoffes.

Lit.: Myers, F.W.H.: On the Indications of Continued Terrene Knowledge. PSPR 8 (1892), 200.

 

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 3