Chrysolith

Chrysolith (griech. chrisolithos, Goldstein; mhd. krisoli), gelb-grüner Edelstein, der bei den alten Römern den Träger vor Schwermut und Verzauberung schützte. C. wurde in Gold (dem Metall der Sonne) gefasst, um > Alpträume zu verscheuchen. Wird der Stein durchbohrt und ein Eselshaar durch die Bohrung gezogen, so vertreibe er angeblich die bösen > Geister.
Am Herzen getragen, sichere er das Wissen bei Menschen, die gute Kenntnisse und eine wissenschaftliche Ausbildung besitzen. Ferner glaubte man, dass er den Atem stärke und verordnete ihn daher im geriebenen Zustand und aufgelöst bei Atemnot, Fieber und Herzbeschwerden. Als > Monatsstein soll er seine Kräfte vor allem jenen schenken, die im > September geboren sind.

Lit.: Edelsteine der Tierkreiszeichen im Altertum. Monatssteine. Schwäb. Gmünd: Dr. W. Koch, 1938; Hildegard von Bingen: Das Buch von den Steinen. Salzburg: Otto Müller, 1997.

 

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 3