Chronovision

Chronovision (griech. chronos, Zeit; lat. visio, Vision), Darstellung vergangener Ereignisse in Bild und Ton durch technische Aufzeichnung. Der Begriff stammt von dem Priester und Physiker Luigi Leonardo Borello (1924–2001). Nach dem Benediktiner Pellegrino > Ernetti (13.10.1925–8.04.1994) bleibt jede Handlung, jeder Gedanke, jedes ausgesprochene Wort, jedes Gefühl, jedes Leben in seiner Schwingung ewig und wird dadurch in unserer materiellen Welt eines Tages technisch darstellbar sein. Zusammen mit 12 Wissenschaftlern will er die erforderliche „Zeitmaschine“, den > Chronovisor, entwickelt und damit entsprechende Erfolge erzielt haben. So sei es 1953 gelungen, das Antlitz Christi einzufangen. Ernetti sah sich wegen dieser und ähnlicher Aussagen mit vielerlei Angriffen konfrontiert und musste Vorladungen höchster kirchlicher Würdenträger Folge leisten. Er blieb aber bei seiner Aussage, eine Zeitmaschine konstruiert zu haben. Eine Bestätigung von dritter Seite steht allerdings noch aus. > Transkommunikation, > Akasha-Chronik.

Lit.: Borello, Luigi <1924–2001>: Come le pietre raccontano: saggio scientifico sulla teoria unitaria dell'universo fisico e sull'unificazione delle forze fondamentali della natura. Cavallermaggiore: Gribaudo, 1989; Senkowski, Ernst: Instrumentelle Transkommunikation: Frankfurt a. M.: R. G. Fischer, 1995; Brune, François: Das Geheimnis des P. Ernetti. Saarbrücken: Hesper-Verlag, 2010.

 

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 3