Christopher, Milbourne

Christopher, Milbourne (* 1914 Baltimore; † 1984), einer der führenden US-amerikanischen Zauberkünstler des 20. Jahrhunderts.
Bereits 1935 durfte er während der Osterfestlichkeiten im Weißen Haus der First Lady Eleanor Roosevelt und deren Enkelkindern ein Kaninchen herbeizaubern und erlangte damit erstmals nationale Aufmerksamkeit. 1936 trat C. während der Olympischen Spiele in Berlin auf. Insgesamt hatte er Auftritte in mindestens 72 Ländern. Er schrieb unzählige Artikel und ist Autor zahlreicher Bücher über > Zauberkunst. Paranormalen Phänomenen begegnete er in sachlicher Haltung mit Skepsis.
C. war Präsident der Society of American Macigians sowie Vizepräsident der englischen Vereinigung Magic Circle. Außerdem war er Vorsitzender des SAMs Occult Investigating Committee, Gründungsmitglied der Skeptikervereinigung > CSICOP und Mitglied der > Skeptics Society. 1972 bekam er einen Platz in der Magic Hall of Fame.

W. (Auswahl): Search for the Soul. New York: Crowell, 1979; Geister, Götter, Gabelbieger: das Wunder der PSI-Begabten. München: Heyne, 1979; Panorama of magic. New York: Dover Publ., 1990; Illustrated History of Magic. New York, NY: Carroll & Graf, 2006.

 


 

 


 

 

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 3