Ching-te ch'uan-teng-lu

Ching-te ch’uan-teng-lu (chin.; jap. Keitoku Dento-roku, „Aufzeichnung über die Weitergabe der Leuchte, verfasst in der Ching-te-Zeit“), das früheste historische Werk der Zen-Literatur, zusammengestellt von dem chinesischen Mönch Tao-yüan (jap. Dogen) im Jahre 1004. Das dreißigbändige Werk, bestehend aus Kurzbiografien und Anekdoten, in denen die Taten und Aussprüche von über 600 Meistern aufgezeichnet sind und mehr als 1000 weitere Zen-Meister erwähnt werden, gehört zu den wichtigsten Quellenwerken der Zen-Literatur. Viele der > Koan, die sich in der späteren Zen-Literatur finden, wurden hier zum erstenmal schriftlich fixiert.

Lit.: Chang Chung-Yuan: Original Teachings of Ch’an Buddhism. New York: Grove Press, 1982.


   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 3