Ching

Ching (chin., Samen), neben > Ch’i (Atem) und > Shen (bewusster Verstand) eine der drei Lebenskräfte im > Taoismus. Zu C. zählt nicht nur der Same des Mannes, sondern auch die Menstruation der Frau. Der Verlust von C. bedeutet Schwächung, daher fordern verschiedene taoistische Praktiken zur Beherrschung, besonders bei Männern, wie auch zu seinem Anwachsen auf.

Lit.: Kaltenmark, Max: Lao-tzu und der Taoismus. Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 1981.


   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 3