Charakteromantie

Charakteromantie, späte Neubildung zur Bezeichnung sämtlicher Wahrsageformen, die aufgrund von allerlei Zeichen, Charakteren und Buchstaben sowie basierend auf > Zauberworten oder > Zauberzeichen geübt werden. Auch > Onomatomantie, > Gematrie, > Geheimschriften, > ars notoria und > Tachygraphie werden dazugerechnet, wie in der einzigen Sonderschrift zur C. zu lesen ist.

Lit.: Rüdel, Hermann: Characteromantia. Diss., Altdorf, 1693.


   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 3