Ch’an

Ch’an (chin., „Meditation“, „Versenkung“), chinesische Form von > dhyana (sanskr., „Meditation“), jhana (Pali), > Zen (Japan); wurde von dem indischen Mönch > Bodhidharma in China eingeführt. Im C. geht es nicht um das rationale, sondern um das intuitive Erfassen der Wirklichkeit. Dies ist nur durch Überwindung des Dualismus von objektiver und subjektiver Wahrnehmung möglich. Die > Erleuchtung selbst erfolgt dabei plötzlich.

Lit.: Lai Whalen, Lancaster Lewis R.: Early Ch’an in China and Tibet. Berkeley, Ca.: Asian Humanities Press, 1983.


   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 3