Champ

Champ, Seemonster im 175 km langen Lake Champlain an der Grenze zwischen New York und Vermont.
Die Irokesen nannten das Monster chaoussarou. Sie waren der Ansicht, dass C. außergewöhnliche Fähigkeiten besitze, z.B. Beobachter in > hypnotische Trance zu versetzen. Einst sollen sich Herden von C. im See getummelt haben, jetzt ist nur mehr von einem, höchstens zwei, die Rede. Der erste Europäer, der C. gesehen haben soll, war der Forscher Samuel de Champlain. Nach der Meinung einiger beschreibt Champlain jedoch lediglich einen großen Hornhecht. Beschreibungen zufolge soll es sich bei C. um ein nacktes, dickes, schlangenartiges Wesen handeln. 1977 machte Sandra Mansi angeblich ein Foto von dem Monster und in den 1980er Jahren fassten die Gesetzgeber in Vermont und in New York Beschlüsse zu seinem Schutz.

Lit.: Costello, Peter: In Search of Lake Monsters. London: Garnstone Press, [1974]; Zarzynski, Joseph W.: Champ. Beyond the Legend. Wilton, N.Y., USA: M–Z Information, 1988.


   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 3