Chaldäische Reihe

Chaldäische Reihe, Anordnung der Planeten nach ihrer mittleren Geschwindigkeit in aufsteigender Reihenfolge. Beginnend mit Saturn, an die Ecken eines Siebensterns geschrieben, ergibt sich, wenn man den Zügen des Sterns folgt, die richtige Reihenfolge der Wochentage: > Saturn (Samstag); > Sonne (Sonntag); > Mond (Montag); > Mars (Dienstag); > Merkur (Mittwoch), > Jupiter (Donnerstag); > Venus (Freitag).
Diese Reihe wurde im Tetrabiblos des > Ptolemäus überliefert, hat ihren Ursprung aber bei den >
Chaldäern. Sie bestimmt noch heute die Reihenfolge unserer Wochentage und entspricht zugleich den sieben Weltentwicklungsstufen, die unser Planetensystem im Zuge seiner Entwicklung durchläuft.
Die C. ist kein Gesetz, sondern nur eine Regel, die durch retrograde Planeten gelegentlich gestört werden kann. > Ägyptische Reihe.

Lit. Claudius Ptolemaeus: Tetrabiblos. Mössingen: Chiron-Verl., 1955; Lexikon der Astrologie. München: Goldmann, 1981.


   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 3