Cashen’s Gap

Cashen’s Gap, ein isolierter Ort auf der Insel Man, Großbritannien, im Manx-Dialekt als Doarlish Cashen bekannt, der durch einen sprechenden Mungo namens „Gef.“ zu einem der berühmtesten Spukfälle wurde. Nach Angaben der Familie Irving, die in C. lebte, verzehrte die Kreatur Kaninchen, beherrschte verschiedene Sprachen, lernte Kinderreime und imitierte andere Tiere oder Vögel.
Der Fall wurde von Harry > Price in Zusammenarbeit mit R. S. > Lambert (damals Redakteur der Zeitschrift The Listener) persönlich untersucht, doch weigerte sich das Tier, sich in ihrer Gegenwart zu äußern.
Der Fall wurde mit > Poltergeist-Phänomenen in Verbindung gebracht, zumal die 13-jährige Tochter der Familie, Voirrey Irving, mit den Manifestationen des sprechenden Mungo eng verbunden war. Betrug konnte nicht festgestellt werden. Price und Lambert berichteten darüber ausführlich in dem Buch The Haunting of Cashen’s Gap (1936).
Die Angelegenheit wurde auch von Dr. Nandor > Fodor, dem Forschungsdirektor des International Institute for Psychical Research untersucht. Er führte eine Reihe von Befragungen durch, unter Einschluss der Gegner. Die Poltergeisttheorie lehnte er ab und brachte stattdessen einen Lernprozess ins Spiel.
Jahre später wurde in dem Bezirk ein seltenes, nicht identifiziertes Tier getötet, bei dem es sich möglicherweise um „Gef.“ handelte.

Lit.: Price, Harry / Lambert, R. S.: The Haunting of Cashen’s Gap. London: Methuen, 1936.


   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 3