Capizzi, Ignatius

Capizzi, Ignatius (*2.09.1708 Bronte/Sizilien; † 27.09.1783 Palermo), Oratorianer, Diener Gottes (Seligsprechungsprozess 1819 eingeleitet, 27. Mai 1858 Anerkennung der  heroischen Tugenden).
In Bronte, an den Hängen des Ätna, geboren, studierte C. Theologie, trat in das Oratorium des hl. Philipp > Neri ein und wurde 1736 zum Priester geweiht. Sogleich begann er eine intensive Apostolatstätigkeit auf ganz Sizilien. Sein Einsatz war so groß und erfolgreich, dass er der „Philipp Neri Siziliens“ genannt wurde. 1769 zog er sich in das Oratorium von Olivella in Palermo zurück. Dort starb er im Alter von 75 Jahren, genau an dem von ihm vorhergesagten Tag. Sein Leichnam ruht in der Kirche des Collegio della Sapienza in Palermo.
Bei den Zeugenaussagen im Seligsprechungsprozess war die Rede von > Seelenschau, > Levitation, > innerem Feuer, plötzlicher > Eingebung, > Lichtglanz, > Bilokation.

Lit.: Schamoni, Wilhelm: Charismatische Heilige. Stein am Rhein: Christiana-Verlag, 1989; Correnti, F.: Il fulgore della santità. Vita di Ignazio Capizzi. Roma, 1989;  ders.: Un santo per oggi. Ignazio Capizzi. Roma, 1993.


   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 3