Calcium carbonicum

Calcium carbonicum (lat.), Kalziumkarbonat, chemische Verbindung der Elemente Calcium, Kohlenstoff und Sauerstoff. Es bildet ein Drittel der Erdrinde, ist in vielen Körpergeweben, besonders Knochen und Zähnen, enthalten und gehört zu den wichtigsten Mineralsalzen in der Milch und anderen Speisen.
Der Geologe bezeichnet Kalziumkarbonat als Sedimentgestein, das der Sensitive als konträr zum Eruptivgestein empfindet. So wurde Goethe über Granit „zu höherer Betrachtung der Natur“ angeregt, während er die fruchtbaren Täler mit ihrem Kalkuntergrund als ein „anhaltendes Grab“ empfand. Samuel > Hahnemann notiert bei seiner Untersuchung des Kalkkarbonats der Austernschale: Träume von Kranken und Leichen; Ahnungen von drohendem Unglück, höchst melancholisch und niedergeschlagen, tiefe gedrückte Stimmung, unwiderstehlicher Hang zum Weinen, große Angst. Menschen, die der therapeutischen Wirkung von C. zugänglich sind, werden als langsam, träge, müde und entsprechend der Anziehung der Erde als schwerfällig bezeichnet.
Die >
Astromedizin diagnostiziert aus dieser Symptomatik die negative Seite des > Saturn mit Depression.
Andererseits ist das Kalziumkarbonat wesentlich für das richtige Wachstum und die Gesundheit des Körpers. Sein Fehlen ist für viele Beschwerden verantwortlich. Wird es jedoch im Übermaß eingenommen, erzeugt es nicht nur Anämie, Rachitis und andere Mangelerkrankungen, sondern auch eine Unfähigkeit, Calcium aus der Nahrung aufzunehmen, mit einer Reihe daraus resultierender Symptome.

Lit.: Schmeer, E. H.: Homöopathie – Psychosomatik – Paramedizin: Grenzgebiete im Reiche des Simile. Leer: Verlag Grundlagen u. Praxis, 1982; Tegethoff, Wolfgang: Calciumcarbonat: von der Kreidezeit ins 21. Jahrhundert. Basel; Boston; Berlin: Birkhäuser, 2000.


   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 3