Bürospuk

Bürospuk. Bei der Betrachtung von Spukphänomenen fällt auf, dass es in bestimmten Bereichen des menschlichen Lebens öfter spukt als sonst wo. Solche bevorzugte Orte von Spukereignissen sind Pfarrhäuser, Kirchen, Schlösser oder bestimmte Räume in Haus und Hof, wie Küche und  Stall. Seit die Büros zu besonderen Lebensräumen wurden, gehören auch sie dazu. So berichtet Lister Drummond, Rechtsanwalt und nachmaliger Londoner Polizeirichter († 1916), von besonderen Ereignissen in einem Büro in London 1901 (Thurston, 137–147). Der bestuntersuchte Spuk stammt jedoch aus dem Jahre 1967 und spielte sich in der Kanzlei des Rechtsanwaltes Adam in Rosenheim ab. > Rosenheim-Spuk, > Spuk.

Lit.: Moser, F.: Spuk: Irrglaube oder Wahrglaube? Eine Frage der Menschheit. I. Band / Mit Vorrede von C. G. Jung. Baden b. Zürich: Gyr-Verlag, 1950; Thurston, Herbert: Poltergeister / Mit einem Vorw. v. Gebhard Frei. Luzern: Räber & Cie., 1955; Resch, Andreas: Der Fall Rosenheim I–IV. In: Grenzgebiete der Wissenschaft 17 (1968) 2, 241–249; 3, 289–310; 4, 337–346; 18 (1969) 1, 1–15.

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 2