Buddha-Dharma

Buddha-Dharma (sanskr.; jap. Buppō), das „Buddha-Gesetz“, die „Buddha-Lehre“, die „Buddha-Ordnung“. B. bezeichnet allgemein die Lehre des historischen > Shākyamuni-Buddha, die auf Erleuchtung beruht und zu dieser hinführen soll, und ist somit ein Synonym für „Buddhismus“.
Im > Zen wird B. (Buppō) nicht als schriftlich oder mündlich übermittelbare Lehre verstanden, sondern als die begrifflich nicht fassbare Grundwahrheit, aus deren Erfahrung die Lehre Buddhas entsprang, und die nur in eigener Erleuchtungserfahrung zugänglich ist.

Lit.: Diener, Michael S.: Das Lexikon des Zen: Grundbegriffe und Lehrsysteme, Meister und Schulen, Literatur und Kunst, meditative Praktiken, Geschichte, Entwicklung und Ausdrucksformen von ihren Anfängen bis heute. Bern u. a.: O. W. Barth, 1992; Müller, Gotelind: Buddhismus und Moderne: Ouyang Jingwu, Taixu und das Ringen um ein zeitgemäßes Selbstverständnis im chinesischen Buddhismus des frühen 20. Jahrhunderts. Stuttgart: Franz Steiner, 1993.

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 2