Bruchsal-Spuk

Bruchsal-Spuk, Poltergeistphänomene im Haus des Bürgermeisters in Neudorf. Am 9. Oktober 1952 begannen im Haus des 61-jährigen Bürgermeisters Alois Notheis in Neudorf bei Bruchsal, Baden, Deutschland, Spukphänomene, über die Notheis, der sich besten Rufes erfreute, sorgfältige Aufzeichnungen machte. Die Phänomene traten jeweils von 18.00 Uhr bis vier oder fünf Uhr morgens mit längeren und kürzeren Zwischenpausen auf. Dabei trugen sich nach dem Bericht von Bruno > Grabinski in der Zeit zwischen 9. und 30. Oktober folgende Ereignisse zu: Gegenstände wurden verstellt, fielen zu Boden, wurden umgeworfen oder flogen durch das Zimmer, Glühbirnen wurden locker geschraubt. Der Spuk schien an einen 13-jährigen Burschen gebunden zu sein, der im Haus wohnte, wenngleich keine Veränderungen seines Verhaltens festgestellt werden konnten.

Lit.: Grabisnki, Bruno: Der Spuk bei Bruchsal. In: Neue Wissenschaft 3 (1952/53) 4, 120–125.

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 2