Branham-Bewegung

Branham-Bewegung, Erweckungs- und Pfingstbewegung. Den Ausgangspunkt bildeten die Predigten von William Marrion Branham (* 6.04.1909 Berksville, Kentucky; † 24.12.1965) in den 40er und 50er Jahren des 20. Jahrhunderts. Er nannte sich selbst „Prophet“ und wird von seinen Anhängern als solcher gesehen. Bereits als Kind hatte er außergewöhnliche Erlebnisse. Er wurde Baptist und Erweckungsprediger, dann Pfingstler. Bei seinen Massenveranstaltungen geschahen außergewöhnliche Heilungen. Die Anhänger sahen in ihm einen zweiten Elija und den Vorläufer des wiederkehrenden Christus. Ab 1962 trat er als Verkünder der Endzeit auf. 1977 sollte, wie er bereits 1933 verkündet hatte, das Ende aller weltlichen Systeme und der Beginn des „Tausendjährigen Reiches“ sein. Die Bewegung fand vor allem in Nord- und Südamerika, aber auch  in anderen Teilen der Erde, eine Reihe von Anhängern.

Lit.: Branham, William: Darlegung der sieben Gemeinde-Zeitalter. Krefeld, 1968.

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 2