Bone, Eleanor

Bone, Eleanor (*1910; † 21.09.2001), englische > Hexe, die sich für die Wiederbelebung der modernen Hexenbewegung einsetzte. Sie sei 1941 in Cumbria, im Norden Englands, von einem älteren Ehepaar, das sich als Erben der Hexerei zu erkennen gab, in dieser Kunst unterwiesen worden. Nach vierjähriger Arbeit mit ihnen kehrte sie nach London zurück, wo sie heiratete. Später wurde sie von dem Hexenmeister Gerald Brosseau > Gardner in einen seiner > Coven eingeführt und zu dessen Hohepriesterin ernannt. Aufgrund ihrer zahlreichen Verbindungen zu verschiedenen Mitgliedern der Hexenbewegung wurde B. zuweilen sogar als Mutter der britischen Hexerei bezeichnet. Anfang 1960 gründete sie im Süden Londons einen Hexenzirkel in der Hoffnung, dass > Wicca schließlich von der modernen Gesellschaft als Religion anerkannt werde. 1972 kehrte sie nach Cumbria zurück, ließ sich in Alston nieder und pflegte wieder die in Cumbria erlernte volkstümliche > Hexerei.

Lit.: Gardner, Gerald: High Magic's Aid. New York: Weiser, 1975; Drury, Nevill: Lexikon esoterischen Wissens. München: Droemer Knaur, 1988; Lamond, Frederic: 50 Jahre Wicca: ein kritischer persönlicher Rückblick. Hamburg: Heiden Verl, 2004.

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 2