Bodenreize

Bodenreize, neutrale physikalische Bezeichnung der umstrittenen > Erdstrahlen (Kopp). Die Zonen auf denen diese Reize auftreten, werden als Bodenreizzonen oder Reizstreifen bezeichnet. Es geht dabei um verschiedenartige physikalische Anomalien die mit > Wünschelrute, > Pendel oder auch nur durch besondere Reaktionen des Körpers festgestellt werden. Man nimmt an, dass der bei anthropometrischen Messungen wahrnehmbare Muskel-Tonus-Effekt auf physikalischen Ursachen beruht. Diese Empfindlichkeit des Menschen auf Bodenreize wird als > Geosensibilität (Brüche) bezeichnet. Dabei kann es sich bei den B. um geologische, hydrologische und geophysikalische Kräfte handeln. > Biomagnetismus.

Lit.: Brüche, Ernst: Zur Problematik der Wünschelrute. Basel: Geigy, 1962; Kopp, Joseph A.: Gesundheitsschädliche und bautenschädliche Einflüsse von Bodenreizen: naturwissenschaftliche, medizinische und bautechnische Aspekte des „Erdstrahlen“-Problems. Zürich: Schweizer Verlagshaus AG, 1965; Resch, Andreas: Der kosmische Mensch. Resch: Innsbruck, 21984; ders.: Kosmopathie. Resch: Innsbruck, 21986.

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 2