BMV-Visionen

BMV-Visionen (lat. Abk. für: Beatae Mariae Virginis, die Selige Jungfrau Maria; engl. Blessed Virgin Mary). Diese Abkürzung in Verbindung mit Visionen wurde von Charles Hoy > Fort  als Begriff zur Bezeichnung der in allen Kulturkreisen bekannten strahlenden Frauengestalten, wie Maria im Christentum oder Isis in der ägyptischen Religion, geprägt. In der hinduistischen und buddhistischen Mythologie symbolisieren die „Weißen Göttinnen“, wie z. B. Gauri (die „Weiße“), Locana („das Auge“), Ushinishavijaya und die weiße > Tara Güte, Vollkommenheit, Erlösung, Geist und höheres Bewusstsein. Aus neuerer Zeit sind die Marienerscheinungen von > Lourdes, > Fatima und > Medjugorje zu nennen.

Lit.: Fort, Charles: Gesammelte Werke. Dt. Erstausg. Frankfurt a. M.: Zweitausendeins, 1997.

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 2