Blutegeltherapie

Blutegeltherapie, Ansetzen von 3–6 Blutegeln vor allem bei Thrombose, Thrombophlebitis oder Hypertonie für 1–3 Stunden (2–3mal wöchentlich) auf der Haut des Kranken, um einen örtlichen und /oder systemisch nutzbaren Blutentzug durch Absaugen und Nachblutung zu erreichen. Diese Methode wird heute allerdings von den meisten Ärzten wegen Infektionsgefahr abgelehnt, in den medizinischen Wörterbüchern aber nach wie vor genannt. > Schröpfen.

Lit. Roche Lexikon Medizin. München: Urban & und Schwarzenberg, 31993.

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 2