Birnbaum, Birne

Birnbaum, Birne (lat. pyrus communis L.), gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist wegen seines hohen Alters, das ihn auszeichnet, in China einerseits ein Sinnbild für langes Leben, andererseits aber auch ein Symbol der Trauer, weil das chinesische Wort für B. etwa gleichbedeutend mit dem Wort für Trennung (beide li) ist.
Im Mittelalter galt der B. wegen seiner makellosen weißen Blüten als Symbol Marias, wie etwa am Sockel der Marienstatue am nördlichen Westportal von Notre Dame in Paris zu sehen ist. In Bayern gibt es den Wallfahrtsort Maria Birnbaum.
Im Volksglauben gilt der B. als weiblich. Insbesondere wird die Birne wegen ihrer unbestimmt an weibliche Formen erinnernden Gestalt als weiblich interpretiert. So will man an einer reichen Birnernte erkennen, dass viele Mädchen geboren wurden. In der psychoanalytischen Traumdeutung erfährt die Birne zudem noch eine sexuell weibliche Note.

Lit.: Rolff, Johann-Heinrich: Die Birne: über 1700 alte und neue Sortennamen, über 2300 Synonyme, Doppelnamen und ausländische Namen. Kiefersfelden: Rolff, 2001; Schütz, Bernhard: Deutschordens-Wallfahrtskirche – Maria Birnbaum. 13., neu bearb. Aufl. Regensburg: Schnell & Steiner, 2004.

Birnbaum, Birne (lat. pyrus communis L.), gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist wegen seines hohen Alters, das ihn auszeichnet, in China einerseits ein Sinnbild für langes Leben, andererseits aber auch ein Symbol der Trauer, weil das chinesische Wort für B. etwa gleichbedeutend mit dem Wort für Trennung (beide li) ist.
Im Mittelalter galt der B. wegen seiner makellosen weißen Blüten als Symbol Marias, wie etwa am Sockel der Marienstatue am nördlichen Westportal von Notre Dame in Paris zu sehen ist. In Bayern gibt es den Wallfahrtsort Maria Birnbaum.
Im Volksglauben gilt der B. als weiblich. Insbesondere wird die Birne wegen ihrer unbestimmt an weibliche Formen erinnernden Gestalt als weiblich interpretiert. So will man an einer reichen Birnernte erkennen, dass viele Mädchen geboren wurden. In der psychoanalytischen Traumdeutung erfährt die Birne zudem noch eine sexuell weibliche Note.

Lit.: Rolff, Johann-Heinrich: Die Birne: über 1700 alte und neue Sortennamen, über 2300 Synonyme, Doppelnamen und ausländische Namen. Kiefersfelden: Rolff, 2001; Schütz, Bernhard: Deutschordens-Wallfahrtskirche – Maria Birnbaum. 13., neu bearb. Aufl. Regensburg: Schnell & Steiner, 2004.

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 2