Biovampirismus

Biovampirismus (griech. bios, Leben; serbokroat. vampir, blutsaugendes Gespenst), Entzug der > Bioenergie durch eine andere Person. Damit hängt die Erfahrung zusammen, dass es bei der zwischenmenschlichen Einflussnahme Individuen gibt, welche die fremde Energie aufnehmen, und andere, die sie abgeben. Das besonders intensive Aufnehmen wird als B. bezeichnet. Dieses seit dem Altertum bekannte Phänomen hat zweifelsohne auch bei der Entstehung der Vampirlegende mitgespielt. Wenngleich die Energieabnahme nicht messbar ist, so ist sie doch erfahrbar und kann zu Ermüdungserscheinungen bis Gesundheitsstörungen führen. Dabei sind die Reaktionen individuell völlig verschieden. Es scheint aber Personen zu geben, die permanent negativ wirken, und solche, die stets positiv wirken. Im Volksmund spricht man von positiver und negativer Ausstrahlung oder sogar von positiven und negativen Personen.

Lit.: Pilgrim, Volker Elis: Der Vampirmann: über Schlaf, Depression und die Weiblichkeit; eine Forschungsnovelle. Düsseldorf: Claassen, 1989; Flerow, Wladimir: Der Biovampirismus. Legende oder ein noch unbekanntes Phänomen. In: Grenzgebiete der Wissenschaft 44 (1995) 1, 59–64.

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 2