Biometer

Biometer (griech.), Geräte und Maßstäbe zur Messung energetischer Qualitäten und Intensitäten eines Ortes, einer Person oder einer Substanz; Bovis-Biometer, Baraduc-Biometer und Boirac-Biometer
Das Bovis-Biometer ist eine Bezugsskala zur radiästhetischen Bestimmung der energetischen Qualitäten und Intensitäten eines Ortes, einer Person oder einer Substanz. Der Maßstab wurde vom französischen Physiker Antoine Bovis (1871–1947) entwickelt. Die Werte werden in Bovis-Einheiten angegeben:
  0 – 2000               Kreuzung von zwei oder mehreren Störzonen
  2000–6000           Störzone, schädlich für den menschlichen Organismus
  6 500                    Mittelwert der physischen Energie des gesunden Menschen
10 000–13 000       Energetischer oder ätherischer Bereich des Körpers
13 500                    Oberste Grenze des energetischen Körpers
18 000                    Schwelle zum Unbekannten.
Das Baraduc-Biometer dient dem Nachweis einer mechanischen Wirkung menschlicher Ausstrahlung. Das Gerät wurde von Dr. Hyppolite > Baraduc (1850–1902) entwickelt und besteht aus einem Glaszylinder, in dem eine Nadel an einem feinen Faden hängt. Wird die Hand an den Zylinder geführt, bewegt sich die Nadel. Der Winkel der Abweichung hängt nach Baraduc von verschiedenen geistigen, physikalischen und moralischen Faktoren des Experimentators ab. Er vertrat die Ansicht, dass das B. Aspekte dieser Umstände anzeige.
Das Boirac-Biometer wurde von Emile Boirac (1851–1917) entwickelt, wobei er an Stelle der Nadel bei Baraduc einen Strohhalm verwendete.
Ähnliche Apparate zum Aufzeigen der Kraft der Nerven oder der Psyche sind der De Tromelin Cylinder und das Sthenometer von Prof. Paul Joire sowie das > Magnetometer von Abbé Fortin.
Wissenschaftlich sind diese B. nur allgemein definiert, da es keine Apparate zur genauen Prüfung ihrer eindeutigen Anzeigen gibt.

Lit.: Baraduc, Hyppolite Ferdinand: Iconographie de la force vitale cosmique od extrait de l’ame humaine ses mouvements, ses lumieres. Paris: Paul Ollendorff, 1897; Boirac, Emile: La Psychologie inconnue. 3e éd. Paris: Alcan, 1920; Montandon, Raoul: Contribution à L'Etude des Phénomènes Psychiques. La Photographie Transcendentale, 1. Genève: J. H. Teheber, 1936; Merz, Blanche: Orte der Kraft: wenig bekannte kosmo-terrestrische Energien. Chardonne, CH: Institut de Recherche en Géobiologie, Eigenverlag, 1984.

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 2