Biogravitation

Biogravitation (griech.), Fähigkeit lebender Organismen, Gravitationswellen zu erzeugen und zu empfangen. Diese Fähigkeit bezeichnete der russische Physiker W. Bunin 1960 als B. 1973 ergänzte Alexander > Dubrow diese Definition von B. um die Eigenschaft universeller Konvertibilität, die Wandelbarkeit in alle möglichen Feld- und Energieformen, sowie um die Fähigkeit, Information zu übertragen. Der Psychologe Veniamin > Puschkin verknüpfte 1974 B. mit der inneren Ordnung der (Bio-)Materie und vertrat die Ansicht, dass der Gravitationserzeugungsprozess der materiellen Sicherung der psychischen Tätigkeit des Menschen dient. Dieser Zusammenhang zwischen Gravitationsprozessen und der menschlichen Psyche sei von außerordentlicher Bedeutung. „Gibt es eine Biogravitation, dann muss sie logischerweise in der > Psychokinese zum Ausdruck kommen“ (Puschkin, S. 33). So sollten seine Versuche beweisen, dass der Mensch imstande ist, ein Feld zu erzeugen, das auf Gegenstände wirkt.

Lit.: Dubrov, Alexander P.: Biogravitacia. In: I. Konference o Výzkumu Psychotroniky. Sbornik referàtu, 2i. díl, Prag, 1973, S. 45–50; ders.: Biogravitation et Psychotronique. Impact, Science et Societé, UNESCO XXIV, Nr. 4 (1974), S. 329–339; Puschkin, Veniamin: Bestehen Zusammenhänge zwischen Biogravitation und Psychokinese? In: Zeitschrift für Parapsychologie und Grenzgebiete der Psychologie (1974) 1, 31–42.

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 2