Bioelektrizität

Bioelektrizität. Elektrische Vorgänge in der belebten Natur wurden zuerst von Luigi > Galvani 1789 entdeckt. Als er einen Froschschenkel mit einem aus zwei verschiedenen Materialien (Zink und Kupfer) bestehenden Metallbügel berührte, zuckte dieser. Galvani sprach zunächst von „tierischer Elektrizität“ als Ursache für die Zuckungen. Heute weiß man, dass viele Vorgänge beim Menschen mit Elektrizität verknüpft sind und dass diese Vorgänge auch durch die psychische Gestimmtheit modifiziert werden können. Neben der Reizstromtherapie, der Nervenstimulation, der Elektrogymnastik, der Thermo- und > Elektronographie sind hier auch die verschiedenen Verfahren der > Bioenergie und > Bioenergotherapie zu nennen.

Lit.: Lowen, Alexander: Bioenergetik: der Körper als Retter der Seele; wie man die menschlichen Energien steigern und gegensätzlich wirkende Lebenskräfte miteinander in Einklang bringen kann. Bern: Scherz, 1976; Bergsmann, Otto: Bioelektrische Phänomene und Regulation in der Komplementärmedizin: eine Einführung. Wien: Facultas Universitätsverlag, 1994; Reich, Wilhelm: Die kosmische Überlagerung: über die orgonotischen Wurzeln des Menschen in der Natur. Dt. Erstausg. Frankfurt a. M.: Zweitausendeins, 1997.

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 2