Bewusstseinstechniken

Bewusstseinstechniken. Hervorrufen von veränderten > Bewusstseinszuständen durch spezielle Techniken oder Methoden. Derartige Technologien finden sich bei allen Völkern. Die bedeutendsten Methoden sind: 1) Gebrauch psychoaktiver Pflanzen oder Substanzen (> Psychedelika, Entheogene); 2) Einsatz rhythmischer Stimulation (Trommeln, Rasseln, Tanzen, Chanten, Mantren); 3) Kontrolle des Atems (Hyperventilation, > Prana); 4) Einnehmen bestimmter Körperhaltungen (> Yoga); 5) Konzentration auf besondere Gegenstände (Kontemplationsbilder, > Zaubersteine, Kraftobjekte); 6) Imagination und Visualisation (> Meditation, > Tranceübungen, > Klarträume, > Astralprojektionen und > Selbsthypnose).
Nicht selten werden all diese Formen in verschiedenen Zusammensetzungen miteinander kombiniert.

Lit.: Welten des Bewußtseins = Worlds of Consciousness / Hrsg. Europäisches Collegium für Bewußtseinsstudien. Berlin: VWB, Verl. für Wiss. und Bildung, 1992; Rätsch, Christian: Schamanische Bewusstseinszustände. In: Andreas Resch: Paranormologie und Religion. Innsbruck: Resch, 1997, S. 39–70.

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 2