Bewusstseinsstörung

Bewusstseinsstörung. Einschränkung der Klarheit des Bewusstseins – von den oberflächlichen Graden des Benommenseins, der mangelnden Wachheit und ungenügenden Orientierung bis zur Bewusstlosigkeit. Eine B. kann durch eine Verschiebung in den Bewusstseinsinhalten (Wahn, Zwangsvorstellungen, Halluzinationen) verursacht werden.
Von diesen pathologischen Störungen sind jene Störungen zu unterscheiden, bei denen kreative und künstlerische Erlebnisse, > Visionen, > Ekstasen und mystische Erfahrungen eine zeitweise Einschränkung bis Ausschaltung des Wachbewusstseins und des Umweltbezugs hervorrufen.

Lit.: Resch, Andreas: Veränderte Bewusstseinszustände: Träume, Trance, Ekstase. Innsbruck: Resch, 1990; Dissoziative Bewusstseinsstörungen: Theorie, Symptomatik, Therapie; mit 25 Tabellen / hrsg. von Annegret Eckhardt-Henn. Stuttgart: Schattauer, 2004.

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 2