Baumelben

Baumelben, Baumgeister. Zu den Bäumen, in denen > Elben wohnen sollen, zählen vor allem Ulme, Eiche, Eibe, Weide, Fichte, Stechpalme, Kiefer, Esche, > Birke, Zypresse, Kirsch-, Lorbeer-, Nuss- und Apfelbäume. Die höchste Elbendichte weist allerdings der Holunder auf. Da das Leben dieser Elben an jenes des Holunders gebunden ist, beschützen sie diesen mit aller Macht. Beim Beerenpflücken empfiehlt es sich daher, die Elben vorher um Erlaubnis zu bitten.
In Gestalt, Geschlecht und Kleidung variieren die B. je nach Klimaeinfluss und Art ihres Stammbaumes. Zu den vielen Arten gehören der polnische Boruta, ein Fichtengeist, der dänische Löfviska, der Kirschbaumelb Tuometar sowie Hongatar und Katajatar in Finnland, die englischen  Nussgeister Melch Dick und Churn Milk Peg und die griechischen Nereiden. Im Übrigen gibt es B. in der ganzen Welt.

Lit.: Arrowsmith, Nancy: Das große Buch der Naturgeister. Stuttgart: Weitbrecht Verlag im K. Thienemanns Verlag, 2000.

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 2