Baktun

Baktun, nach dem zwischen 1500 v. Chr. und 850 n. Chr. entwickelten > Maya-Kalender eine Großperiode von 144.000 Tagen. Die Tage werden in Kin gezählt. 20 Kin ergeben einen Uinal (Monat), 18 Uinal ergeben fast ein > Tun (Jahr) – es fehlen 5 Tage, die am Ende des Jahres als sog. „Unglückstage“ angefügt wurden, weil es nicht gelang, sie harmonisch in den Kalender zu integrieren. 20 Tun ergeben ein Katun und 20 Katun ergeben ein Baktun = 144.000 Tage. Den einzelnen Großperioden werden bestimmte Eigenschaften zugeschrieben. So gilt das gegenwärtige B., das am 21.12.2012 zu Ende gehen soll, als das „Zeitalter der Transformation der Materie“. Dieser Wandel ist nach den Vorstellungen der > Maya mit folgenden Erscheinungen verbunden: Zusammenbruch der menschlichen Zivilisation – Die Sonne verliert durch den Sturm ihr Gesicht – Es folgt eine Reinigung der Erde und eine Regeneration des Planeten.

Lit.: Argüelles, José: Der Maya-Faktor: Geheimnisse einer außerirdischen Kultur. München: Goldmann, 1990; Schele, Linda: Die unbekannte Welt der Maya: das Geheimnis ihrer Kultur entschlüsselt. München: Orbis-Verl., 1999; Argüelles, José: Der Maya-Faktor: ein Pfad über die Technologie hinaus. Gössenheim: Bender, 2001.

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 2