Baetylien

Baetylien, kegel- oder keilförmige > Steine, die an besonderen Orten als Symbole der Gottheit aufgestellt und zum Zeichen der Verehrung mit > Wein, > Blut, vor allem aber mit > Öl gesalbt wurden. Man findet diese Steine bei den Hebräern, Phöniziern, Griechen und Römern. Von manchen glaubte man, sie seien vom Himmel gefallen. Einen B. unweit des delphischen Tempels hielt man für jenen, den > Saturn an Stelle seines neugeborenen Kindes > Jupiter verschlungen und wieder ausgespuckt habe.

Lit.: Vollmer, Wilhelm: Wörterbuch der Mythologie. Stuttgart, 1874, S. 99.

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 2