Avenarius, Wilhelm

Avenarius, Wilhelm, geb am 25.1.1927 in Frankfurt a. M., studierte dort Philosophie, Geschichte und Latein. Nach Promotion und Staatsexamen war er 1957–60 als Studienreferendar, dann als Assessor des Lehramts in Frankfurt und Grünberg (Hessen) tätig. 1960–63 war A. am Rheinischen Landesmuseum Bonn und insbesondere involviert bei Ausgrabungen römischer Lager in Neuss. 1963–68 arbeitete er als Sachbearbeiter beim C.A. Starke-Verlag in Limburg an der Lahn, Fachrichtung Genealogie; 1968–92 Bibliothekar in der Burgen-Spezialbibliothek der Deutschen Burgenvereinigung e.V. auf der Marksburg bei Braubach am Rhein. Seitdem ist er, neben Führungen auf der Marksburg und Burg Lahneck (bei Lahnstein), schriftstellerisch tätig, in den Fachgebieten Burgenkunde und Parapsychologie. Mit diesen Themen beschäftigt er sich seit seiner Studienzeit.
W. A. entstammt dem gleichen Geschlecht wie der Philosoph Richard Avenarius (1843–96) und der Dichter und Schriftsteller Ferdinand Avenarius (1856–1923).

W.: Ritter und Burgen, Schlösser und Festungen. Koblenz: Görres, 1984; Rund um die Weiße Frau. Ein Geister-Handbuch. Übersinnliche Erscheinungen im Volksleben, auf Burgen und Schlössern. Sigmaringendorf: Regio Verlag, 1984; Glock und Lutz, 21987; Marksburg, 32001.

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 1