Autohypnose

Autohypnose (griech. autos, selbst; hypnos, Schlaf), autosuggestiv hervorgerufener Hypnosezustand, oft unterstützt durch optische, akustische oder sensible Reize wie auch durch Fixierung eines bestimmten, dafür geeigneten Gegenstandes. Die A. unterscheidet sich von der Hypnose dadurch, dass der Autohypnotisierte nicht in Rapport mit einer Bezugsperson steht. Sie ist deshalb nicht ohne Gefahr, weil der fehlende Rapport es dem Autohypnotisierten unter Umständen schwer macht, wieder aufzuwachen. Mitunter können Personen, die häufig hypnotisiert wurden, bei bestimmten Reizen wie von selbst in Hypnose fallen oder diese Reize bewusst aufsuchen, was zu Abhängigkeiten führen kann.

Lit.: Gerling, Reinhold: Hypnotische Unterrichtsbriefe zur Einführung in die Praxis des Hypnotism., nebst Anl. zur Abhaltg e. Experimental-Vortrages über Hypnose u. Suggestion. Mit e. Anh. über Autohypnose u. Wachsuggestion. Oranienburg; Berlin: Orania-Verl., 1921; Lehmann, Alfred: Aberglaube und Zauberei: von den ältesten Zeiten an bis in die Gegenwart / Nach der 2., umgearb. dän. Aufl. übers. u. nach d. Tode d. Verfassers bis in die Neuzeit ergänzt v. Dominikus Petersen I. 5., unveränd. Aufl. Aalen: Scientia Verlag, 1985.

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 1