Außersichsein

Außersichsein, das Empfinden, außerhalb des eigenen Körpers, des eigenen Denkens und Fühlens, des eigenen Wesens und der Natur als solcher zu sein. Das Empfinden außer sich zu sein, stellt sich vor allem bei der > Außerkörperlichen Erfahrung, im > klinisch toten Zustand und in der > Ekstase ein. Nach G. W. F. Hegel ist der Raum das Außersichsein der Natur. So sagt er in seiner Naturphilosophie, § 254: „Die erste oder unmittelbare Bestimmung der Natur ist die abstrakte Allgemeinheit ihres Außersichseins, – dessen vermittlungslose Gleichgültigkeit, der Raum.“ > Doppelgänger.

Lit.: Hegel, Georg Wilhelm Friedrich: Naturphilosophie und Philosophie des Geistes. Neu hrsg. von Rolf-Peter Horstmann. Hamburg: Meiner, 1987; Resch, Andreas: Aspekte der Paranormologie: die Welt des Außergewöhnlichen. Innsbruck: Resch, 1992 (Imago Mundi; 13).

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 1