Aufwachträume

Aufwachträume, Träume, die zum Erwachen führen oder beim Aufwachen noch erlebt werden. Bei den Träumen, die zum Erwachen führen, handelt es sich meist um Träume, die Furcht erregen oder inhaltlich vom Träumenden verneint werden und so zur Flucht in das Erwachen führen. Hingegen sind die Träume, die tief in das Wachwerden hineinreichen und das Wachsein nicht selten noch eine Zeit lang begleiten, meist von angenehmen Empfindungen und Gedanken besetzt, sodass zuweilen die Sehnsucht des Weiterträumens sogar zu einer kurzen Rückkehr in die Geborgenheit des Bettes führt bzw. zu einer Bremsung des vollen Wachwerdens. Hier öffnet sich die Nahtstelle zum > Wachtraum und > Klartraum.

Lit.: Freud, Sigmund: Die Traumdeutung. Über den Traum. Frankfurt a. M.: S. Fischer, 41968; Resch, Andreas: Veränderte Bewusstseinszustände: Träume, Trance, Ekstase. Innsbruck: Resch, 1990 (Imago Mundi; 12); Schneider, Johannes W.: Träume: ihre Entstehung und ihre Deutung. Stuttgart: Verlag Freies Geistesleben, 1999.

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 1