Atta

Atta (Pali: „das Selbst“ oder das „ Ich“; dies. Wurzel wie sanskr. > atman). Für den Buddhismus ist die Attavada (Ichlehre) eine Irrlehre, da es keine Seele als Träger der Individualität, des Ichs, gibt. Hierin zeigt sich der wesentlichste Unterschied zwischen Buddhismus und Hinduismus.

Lit.: Die Lehrreden des Buddha aus der Angereihten Sammlung: Anguttara-Nikaya / Aus dem Pali übersetzt von Nyanatiloka: überarb. u. hg. v. Nyanaponika. 4., überarb. Aufl. Freiburg i. Br.: Aurum, 1984; Lingwood, Dennis (Sangharakshita): Das Buddha-Wort: das Schatzhaus der „heiligen Schriften“ des Buddhismus – eine Einführung in die kanonische Literatur. Bern; München; Wien: O. W. Barth im Scherz Verlag, 1992.

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 1