Aschermittwoch

Aschermittwoch, Anfangstag der Fastenzeit. Er hat seinen Namen vom Bestreuen mit Asche, was zu den Übungen der Kirchenbuße gehörte. Ursprünglich markierte der 6. Sonntag vor Ostern den Beginn der Fastenzeit. Seit dem 6. Jh. ist es der Mittwoch davor, um unter Einbezug von Karfreitag und Karsamstag 40 Fasttage zu erreichen. Die Gläubigen holen sich in der Kirche das > Aschenkreuz. Die geweihte > Asche ist ein Symbol der Reinigung, gilt als Mittel gegen Kopfweh und wird auf die Äcker und die junge Saat gestreut, um ihr Gedeihen zu fördern.

Lit.: Jahn, Ulrich: Die deutschen Opferbräuche bei Ackerbau und Viehzucht. Hildesheim: Olms, 1977; Hohmann, Hubert: Advent bis Aschermittwoch. Würzburg: Echter, 1998.

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 1