Arzneimittelbeziehung

Arzneimittelbeziehung, in der Homöopathie Bezeichnung der gegenseitigen Beeinflussung der Wirkungen zweier Arzneimittel bei aufeinanderfolgender Verabreichung. Dabei werden unterschieden: 1. Antidot (Gegenmittel), Arzneimittel, das die vorhergehende Wirkung aufhebt. 2. Komplementärmittel, das die vorhergehende Wirkung ergänzt. 3. Gut folgendes Mittel (Freund), Arzneimittel, das als Folgemittel verschrieben werden kann. 4. Entgegensätzliches Mittel (Feind), Arzneimittel, das mit dem vorhergehenden unvereinbar ist. 5. Kollateralmittel, Arzneimittel als mögliche Alternative.

Lit.: Pschyrembel Wörterbuch Naturheilkunde: und alternative Heilverfahren. Berlin; New York: de Gruyter, 1996.

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 1