Arnim, Achim von

Arnim, Achim von, eigentl. Ludwig Joachim von A., * 26.1.1781 in Berlin, † 21.1.1831 in Wiepersdorf bei Jüterbog, dt. Dichter, Naturwissenschaftler und Mathematiker. Mit Joseph > Görres bildete er in Heidelberg das Zentrum der jüngeren Romantik. Der Herausgeber der berühmten Volksliedsammlung Des Knaben Wunderhorn (3 Bde 1806–1808) hat in seinem Werk immer wieder paranormale Phänomene angesprochen, so etwa in Melück Maria Blainville, die Hausprophetin aus Arabien. Eine Anekdote (in der Novellensammlung von 1812), worin sich die Erzählung von einer arabischen Zauberin verbirgt, die neben Voraussagen der Zukunft vor allem ihre magischen Künste anhand einer Puppe demonstriert, welche zum Symbol ihrer Macht über Menschenleben wird (v. Arnim 1990, Bd. 3). Von Arnims Nachlass befindet sich im Weimarer Schloss.

W.: Werke in sechs Bänden. Hg. v. Roswitha Burwick, Jürgen Knaack u. a. Frankfurt a. M.: Deutscher Klassiker Verlag, 1990.

 

Band 1


Das größte Lexikon für Grenzgebiete der Wissenschaft

Resch, Andreas: Lexikon der Paranormologie Band 1: A – Azurit-Malachit.
Innsbruck: Resch, 2007, XII, 580 S., ISBN 978-3-85382-081-0, Ln, EUR 38.30 [D], 39.90 [A]

Bestellung: info@igw-resch-verlag.at

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 1