Antimasonische Sozietät

Antimasonische Sozietät. Adelige Gesellschaft, die – wenngleich den > Freimaurern nachgebildet – über keine Grade verfügte und sich durch wohltätige Werke und Tugendübungen auszuzeichnen versuchte. Die Mitglieder erkannten einander an geheim gehaltenen Zeichen, trugen einen speziellen Ring und besondere Kleidung. Da antifreimaurerisch, durfte kein Mitglied der Freimaurer aufgenommen werden. Auch Frauen war der Zutritt gestattet. Die Gemeinschaft bestand hauptsächlich in Gottorf, Deutschland, zwischen 1741 und 1779.

Lit.: Schuster, Georg: Die geheimen Gesellschaften, Verbindungen und Orden. Erster Band. Wiesbaden: Fourier, o. J.

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 1