> Antigone - Lexikon der Paranormologie - IGW-Resch
LEXIKON DER PARANORMOLOGIE                                                  Index   A - Z
Band 1

Antigone

Antigone, Tochter von > Ödipus und Lokaste (nach anderer Version Euryganeia), Schwester von Eteokles, Polyneikes und Ismene. Sie begleitete ihren blinden und alten Vater in die Verbannung und kehrte nach dessen Tod in Attika nach Theben zurück, wo ihr Onkel > Kreon die Herrschaft übernommen hatte.
Als ihre Brüder im Kampf um Theben gefallen waren, bestattete Antigone, dem Gesetz der Menschlichkeit folgend, trotz des Verbotes Kreons auch Polyneikes, der mit den Sieben gegen Theben gekämpft hatte. Sie wurde deshalb zur Strafe lebendig in ein Felsengrab gesperrt, wo sie sich erhängte. Als Haimon, Kreons Sohn und zugleich ihr Verlobter, zu ihrer Befreiung in das Grab eindrang und sie tot auffand, tötete er sich über ihrer Leiche. Auch seine Mutter Eurydike, Kreons Gattin, beging Selbstmord.
Der Antigone-Stoff diente, außer bei Sophokles, für zahlreiche Dramen als Vorlage.

Lit.: Sophocles: Antigone: mit Materialien. Übers. von Heinrich Weinstock. Ausgew. von Hans-Dieter Reeker. Leipzig; Stuttgart: Klett-Schulbuchverl. Leipzig, 2004; Mythos Antigone: Texte von Sophokles bis Hochhuth / hg. Lutz Walther und Martina Hayo. Leipzig: Reclam, 2004.

 

 

Band 1


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Resch, Andreas: Lexikon der Paranormologie Band 1: A – Azurit-Malachit.
Innsbruck: Resch, 2007, XII, 580 S., ISBN 978-3-85382-081-0, Ln, EUR 38.30 [D], 39.90 [A]

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��Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch (Redemptorist)                                 
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