Ankoppelungsphänomen

Ankoppelungsphänomen. Bezeichnet nach Otto Bergsmann die physikalische Veränderung eines biologischen Substrats durch externe Feldstärken ohne Zwischenschaltung von Transmissionsmechanismen. Bei derartigen Erscheinungen handelt es sich meist um sehr schnell vor sich gehende Funktionsänderungen, die scheinbar ohne direkten Einfluss des Agens ablaufen. Sie treten ohne Einverleibung einer Substanz und ohne sensorisch wahrnehmbare Störgröße auf. Die Wirkung kann nur als die Veränderung eines technisch registrierten Parameters, einer somatischen oder psychischen Leistung erfasst werden. Die Basis dieser empirisch gefundenen Erscheinungen ist noch weitgehend unerforscht, könnte nach Bergsmann aber durch ultraschwache oder fernreichweitige Felder mitbedingt werden. Zu den bekanntesten Ankoppelungsphänomenen gehören laut Bergsmann: > Wetterfühligkeit; die elektrobiologische Ankoppelung, die in der > Baubiologie getestet wird; der Medikamententest der > Elektroakupunktur (EAV, BFD), der RAC (Auriculo-cardialer-Reflex), der kinesiologische Muskeltest, das Radiästhetische Rutenphänomen, die Wirkung des low power-Lasers.

Lit.: Bergsmann, O.: Bioelektrische Phänomene und Regulation in der Komplementärmedizin: eine Einführung. Wien: Facultas Universitätsverlag, 1994.

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 1