Andreas Corsini

Andreas Corsini (*30.11.1302 Florenz, †6.1.1373 Fiesole), heilig (22.4.1629, Fest: 6. Januar), Karmelit. Nach seiner Priesterweihe und den Studien in Paris wurde er 1348 Provinzial des Ordens und 1350 Bischof von Fiesole bei Florenz. Er leitete die Diözese mit starker Hand, sorgte sich um die Armen und fungierte als erfolgreicher Vermittler in zahlreichen Konflikten, so auch im Auftrag von Papst Urban V. in Bologna, wo ihn die aufwiegelnden Visconti deshalb sogar hinter Gitter brachten. In der Kirche S. Maria del Carmine in Florenz ruht sein bis heute unverwester Leichnam. > Unverwestheit.

Lit.: Sigismondo di S.Silverio: Vita di s. Andrea Corsini fiorentino, carmelitano, vescovo di Fiesole raccolta da' processi fatti per la sua canon. Firenze, 1683.

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 1