Anahana

Anahana (sanskr. anapana), jap. Lesart des Sanskrit-Wortes anapana, das im indischen Yoga die Regelung des Atems bezeichnet. Da im japanischen Yoga der Atem nicht „kontrolliert“ oder „geregelt“ wird, bedeutet A. hier den natürlichen, rhythmischen Fluss des Atems. Der Atem spielt im > Zazen des Zen zwar auch eine Rolle, aber nur so weit als man des Atmens gewahr ist, ohne es allerdings zu beeinflussen.

Lit.: Diener, Michael S.:  Das Lexikon des Zen: Grundbegriffe und Lehrsysteme, Meister und Schulen, Literatur und Kunst, meditative Praktiken, Geschichte, Entwicklung und Ausdrucksformen von ihren Anfängen bis heute. Bern; München; Wien: Otto Wilhelm Barth Verlag, 1992.

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 1