Alocci, Enzo

Alocci, Enzo (*1931), stigmatisierter Visionär (Marienerscheinungen) aus Porto San Stefano in Italien; verheiratet mit Rosa Volpe aus Porto Empedocle/Sizilien; am 27.3.1966 hatte er die erste Marienerscheinung; ihr folgten viele Botschaften und der Auftrag zum Sühneapostolat gegen die Unsittlichkeit. Am 11.9.1966 erhielt er während einer Vision des Gekreuzigten die Stigmen, die zeitweise auch verschwinden können. Am 24.4.1966 deklarierte sich Maria als „die Königin des Weltalls“. Eine in Rom erworbene Gipsstatue vergoss am 16.10.1972 erstmals blutige Tränen, die laut medizinischer Untersuchung durch zwei voneinander unabhängige Kliniken Roms aus menschlichem Blut der Blutgruppe A bestanden. Am 29.5.1975 weinte die „Königin des Weltalls“ zum letzten Mal blutige Tränen in Porto San Stefano.

Lit. : Bouflet, Joachim: Encyclopédie des phénomènes extraordinaires dans la vie mystique. Tome 1: Phénomènes objectifs / Présentation de René Laurentin. Paris: F. X. de Guibert (O.E.I.L.), 1992, S. 272f., 298.

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 1