Alexander de Rhodes

Alexander de Rhodes, S.J. (1591-1660), der „Apostel von Vietnam“, kam 1624 nach Vietnam und ließ sich 1627 in Hanoi, der Hauptstadt von Tonkin, dem heutigen Nordvietnam, nieder, wo er außerordentlich erfolgreich wirkte. 1630 wurde er vertrieben, ging aber 1639 nochmals nach Vietnam, um 1645 erneut vertrieben zu werden. Er kehrte daraufhin nach Frankreich zurück, wo er in Paris die sehr erfolgreiche Auslandsmission gründete. De Rhodes gab Vietnam seine romanisierte Sprache und von seinem Wirken werden zahlreiche Wunder berichtet.

Lit.: Des Pater Alexander von Rhodes aus der Gesellschaft Jesu Missionsreisen in China, Tonkin, Cochinchina und anderen asiatischen Reichen. Freiburg i. Br.: Herder, 1858; Resch: Andreas: I Beati di Giovanni Paolo II. Volume IV: 1996–2000. Città del Vaticano: Libreria Editrice Vaticana, 2004, S. 286–288.

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 1