Akosmische Mystik

Akosmische Mystik. Einheit mit dem Selbst durch Auslöschen der Verbindung mit der Welt und des Bewusstseins von der Welt, wie dies in den Upanishaden, dem klassischen Text der Hindumystik, beschrieben wird: „Es ist ein reines, einheitliches Bewusstsein, in dem das Bewusstsein der Welt und der Vielfalt völlig ausgelöscht ist. Es ist unsäglicher Friede. Es ist das höchste Gute. Es ist das Eine ohne ein Zweites. Es ist das Selbst.“ (Stace) Dieses Selbst außerhalb von Welt-, Selbst- und Wachbewusstsein erinnert an das „ozeanische Gefühl“ der Ununterschiedenheit, an das Erlebnis der > Psychostase.

Lit.: Stace, W. T.: Mysticism and Philosophy. Philadelphia: Lippincott, 1960, S. 88.

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 1