Akita

Akita. In der Kapelle des Klosters der „Dienerinnen der Eucharistie“ in der Stadt Akita im Nordwesten der Insel Hondo, Japan, lebt seit 1973 Sr. Agnes Sasagawa Katsuko. Im Alter von 17 Jahren wurde sie durch Lourdes-Wasser von einer Lähmung als Folge einer missglückten Anästhesie geheilt. Im März 1973 verlor sie das Gehör. Am 12., 13. und 14. Juni 1973 nahm sie ein aus dem Tabernakel kommendes Licht wahr. Daraufhin traten an ihrem Körper > Stigmen auf. Als sich an der Handfläche einer hölzernen Marienstatue ein kreuzförmiges Stigma bildete, kam dieses auch an der Hand von Agnes zum Vorschein. Am 29.9. sonderte die Holzstatue > Schweiß ab und duftete nach Rosen und Lilien. Am 12.10.1973 erlangte Schwester Agnes das Gehör wieder. Agnes begann nun > Ekstasen zu haben und aus der Holzstatue eine weibliche Stimme zu hören. Vom 4.1.1975 bis 1981 sonderte die Statue Tränen ab, die in Untersuchungen als menschliche Tränen deklariert wurden. Im Juni 1988 erklärte der damalige Präfekt der Glaubenskongregation, Kard. Josef Ratzinger, die Ereignisse und Botschaften von Akita für glaubwürdig.

Lit.: Yasuda, P. Teiji: Die Gottesmutter von Akita. Tränen und Botschaften der Gottesmutter. Abensberg: Kral, 1995.

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 1