Agrarische Riten

Agrarische Riten. Seit der neolithischen Revolution des Umstiegs zur Ackerbaukultur werden vor allem Aussaat und Ernte von zahlreichen Riten begleitet, um Wachstum und Schutz der Ernte zu gewährleisten. Erd-, Himmels- und Wettergottheiten, mitunter auch > Ahnen, die für das Wachstum und den Schutz der Saat verantwortlich sind, werden angesprochen und günstig gestimmt. > Vegetationskult.

Lit.: Schwemer, Daniel:  Die Wettergottgestalten Mesopotamiens und Nordsyriens im Zeitalter der Keilschriftkulturen: Materialien und Studien nach den schriftlichen Quellen. Wiesbaden: Harrassowitz, 2001; Green, Alberto R.: The Storm-God in the Ancient Near East. Winona Lake, Ind.: Eisenbrauns, 2003.

 

   © Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch                          
Lexikon der Paranormologie, Bd. 1